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Schwindel kann viele Ursachen haben. Meistens tritt er mit verschiedenen Begleitsymptomen auf und erfolgt zunächst sporadisch und plötzlich. Ist die Ausprägung jedoch schwerwiegender, hält der Schwindel an und geht einher mit Übelkeit, Herzrasen, Schweissausbrüchen und Erbrechen. Der Orientierungssinn verliert sich, das Gleichgewicht kann nicht mehr ausreichend gehalten werden. Das führt dazu, dass der Betroffene zu schwanken beginnt oder sogar fällt. Schwindelattacken treten auch gemeinsam mit anderen Symptomen auf, etwa:
Die Symptome liegen daran, dass der Gleichgewichtssinn stark mit dem Hörorgan und mit der Signalübertragung an das Gehirn zusammenhängt.
Schwindelattacken können die Wahrnehmung der einzelnen Sinne stören. Die Körpersicherheit im Raum und der Orientierungssinn gehen kurzzeitig verloren. Es kommt zu Gleichgewichtsstörungen, auch zu Übelkeit und anderen Beschwerden. Unterschieden wird in folgende Arten der Schwindelattacken:
Drehschwindel ist die häufigste Form des Schwindels und in seinen Symptomen gut zu deuten. Es gibt ihn als Anfalls-Drehschwindel und als anhaltenden Drehschwindel. Bei plötzlichen Schwindelattacken dauert der Orientierungsverlust nur kurz an. Patienten empfinden ein sehr intensives Drehgefühl, das gleichzeitig auch Übelkeit verursacht. Bei diesen Symptomen ist oft die Produktion der Innenohr-Flüssigkeit gestört. Dadurch entsteht ein Überdruck im Ohr, der das Anreissen der Membranen verursacht. Hierdurch entstehen Flüssigkeitsverschiebungen und die Bildung der Kristalle aus Kalzium wird verändert. Nicht selten ist dann mit dem Drehschwindel auch eine kurz anhaltende Schwerhörigkeit der Fall.
Anhaltender Drehschwindel äussert sich im Beginn mit einem heftigen Anfall und tritt sehr wechselhaft und intensiv auf. Meistens zeigt er sich bei dem Betroffenen sporadisch und hat seine Ursache in Erkrankungen, Funktionsstörungen oder dem Ausfall des Gleichgewichtsorgans. Durch die längere Auswirkung kommt häufig Übelkeit und Erbrechen hinzu. Bewegungen sind stark erschwert und der Drehschwindel wird durch kleine Körperveränderungen noch gesteigert. Ein HNO-Arzt sucht daher für die Diagnose nach anderen Symptomen und Krankheiten, etwa Blutungen im Gehirn oder Anzeichen für einen Schlaganfall. Die Beschwerden klingen nach ein bis zwei Wochen in der Regel wieder ab und können durch eine Behandlung gelindert werden.
Du kannst den Einfluss des Ohrs auf deinen Gleichgewichtssinn leicht überprüfen und herausfinden, wie beide miteinander zusammenhängen. Halte dir die Ohren zu und versuche auf einem Bein zu stehen. Du wirst schnell merken, dass die Bewegung schwieriger auszuführen ist als mit offenen Ohren. Der Gleichgewichts- und der Drehsinn befinden sich im Innenohr und werden durch den dort vorhandenen Flüssigkeitsstrom in den Bogengängen beeinflusst. Schwindelsymptome treten oft dadurch auf, wenn sich die im Ohr gebildeten Kristalle aus Kalzium lösen oder durch ihr Gewicht den Flüssigkeitsstrom beeinflussen. Das stört die Sinnesreize.
Der gutartige Lagerungsschwindel tritt sporadisch auf. Er wirkt zwar im ersten Moment bedrohlich, ist jedoch harmlos. Seine Ursache liegt im Gleichgewichtsorgan, das bei Menschen im höheren Alter Störungen aufweisen kann. In Verbindung mit dem Ohr verändert sich das Verhältnis zum Gleichgewichtsorgan durch den Alterungsprozess. Dabei bilden sich aus der Flüssigkeit im Vestibularogan und im Bogengang Kristalle und Steinchen, die ein höheres Gewicht aufweisen und dann die Sensorzellen beeinträchtigen. Die Signale, die das Gehirn erhält, werden fehlerhaft übermittelt und das Sehen stimmt mit dem Lageempfinden nicht mehr überein. Das Resultat des Lagerungsschwindels ist dann der Drehschwindel, der im Alter sekundenweise und meistens bei zu schnellen Bewegungen auftritt.
Schwindel im Kopf beeinträchtigt die Gesundheit und hat verschiedene Ursachen, darunter auch Stress, Überlastung oder eine Entzündung im Ohr. Wenn der Drehschwindel bei einem Patient länger anhält, liegt häufig eine Entzündung des Gleichgewichtsnervs vor. Diese muss durch einen Arzt behandelt werden. Anhaltender Drehschwindel tritt im Alter zwischen 50 bis 60 Jahre auf, wobei Frauen eher davon betroffen sind als Männer. Die Infektion bewirkt einen Ausfall des Gleichgewichtsorgans, was die Raumorientierung und Reizübermittlung erschwert.
Bei einem anhaltenden Drehschwindel ist es wichtig, den Körper wieder zu kräftigen und zu mobilisieren. Das ist mit einem Gleichgewichts- und Beweglichkeitstraining möglich, das gezielte Übungen enthält. Auch wenn der Gleichgewichtssinn nicht vollständig wieder hergestellt werden kann, lernen Patienten durch Übungen, ihre Körperlage neu zu definieren, sodass die Beschwerden kompensiert werden und das Gleichgewicht besser gehalten wird. Ein Gleichgewichtstraining ermöglicht dann, dass sich der Betroffene wieder beschwerdefrei fühlt. Der Arzt findet heraus, wie stark der Drehschwindel ist und legt die erforderlichen Massnahmen fest. Nicht immer werden gleich Übungen empfohlen. Teilweise kann Schwindel auch durch Medikamente behandelt und reduziert werden.
Ein schmerzendes Knie hat oft die Ursache im Meniskus, durch eine Quetschung oder durch einen Meniskusriss. Letzterer kann sich schleichend ausprägen oder ganz akut auftreten. Nicht immer werden Schäden sofort wahrgenommen. Sie unterliegen zudem dem Alterungsprozess. Akute Schmerzen sind oft bei einem Sturz oder einer sportlichen Überbelastung der Fall. Eine schnelle Entlastung ist sinnvoll, damit der Riss sich nicht verschlimmert.
Verspannte Muskeln, steifer Nacken bis hin zu unangenehmen Schmerzen: Viele Menschen haben im Alltag mit solchen Problemen zu kämpfen. Zu langes Sitzen und der hektische Alltag tragen ihren Anteil zu Rückenschmerzen und Co. bei. Aus der japanischen Chiropraxis stammt die Methode der Kinesiologie: Mit bunten Streifen aus Textilmaterial kannst du dir dadurch in manchen Fällen Erleichterung verschaffen. Kinesiotape heisst das praktische Band, das gegen Verspannungen und Schmerzen vom Nacken bis zum Steissbein, bei Knieproblemen und Muskelschmerzen helfen kann. In unserem How-To erfährst du, wie die Anwendung der bunten Bänder gelingt.
Das Fussgelenk ist ständigen Belastungen ausgesetzt und weist daher häufiger Beschwerden und Verletzungen auf. Gerade im Sport ist es wichtig, das Sprunggelenk zu fixieren und zu stabilisieren. Das ist über ein Sport- oder Kinesio-Tape möglich. Der Verband sorgt dafür, dass Verletzungen vermieden werden oder sich bestehende Beschwerden nicht verschlimmern. Kinesio-Tapes haben auch eine anregende Wirkung auf den Muskelstoffwechsel. Daher tragen viele Sportler das Tape, um die Gelenke zu schützen.
Die Linderung von Schmerzen geht die Medizin unterschiedlich an. Eine Möglichkeit ist die Behandlung mit Strom. Die transkutane elektrische Nervenstimulation kommt besonders bei chronischen Schmerzen zum Einsatz, wenn Nervenschmerzen, Rücken- und Kopfschmerzen vorliegen. Sie basiert auf der Erkenntnis der Ägypter, dass Strom Schmerzen reduziert. Diese legten sich auf die geplagten Körperteile Fische, die in der Lage waren, kleinere Stromstösse abzugeben. Die Entwicklung der modernen Therapie leiteten Schmerzforscher in den Sechzigerjahren ein.
Im höheren Alter und bei besonderer genetischer Vorbelastung kann es dazu kommen, dass die Knochen einer Person ihre Stabilität verlieren und somit leichter brechen. Inwieweit der Abbau der Knochendichte bereits fortgeschritten ist, zeigt das Ergebnis einer sogenannten Knochendichtemessung. Wann und wo diese durchgeführt wird, wie der Ablauf einer solchen Untersuchung aussieht und welche Gefahren bestehen, erfährst du im folgenden FAQ zum Thema Knochendichtemessung.
Stechende Schmerzen in der Brust sind bedenklich und ein Hinweis darauf, dass eine schwerwiegende Erkrankung vorliegt. Das Brustbein ist dabei besonders betroffen, etwa wenn eine Infektion im Körper ist. Der wahrgenommene Schmerz muss jedoch nicht mit der Brust selbst zu tun haben, sondern kann auch Lunge, Herz oder Magen betreffen. Eine Untersuchung beim Arzt ist aber schon bei kleinsten Anzeichen dringend zu empfehlen. Alles zum schmerzenden Brustbein sagen wir dir hier.