Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Akupressur hat nicht nur eine schmerzlindernde Wirkung, sondern kann dir auch helfen, zu entspannen und Stress abzubauen. Diese Massagetechnik ist eng mit der Akupunktur verwandt, nutzt jedoch keine Nadeln, sondern den Druck auf die Haut durch die Finger des Masseurs. Für die Anwendung gilt die Annahme, dass der Körper mit Energiebahnen durchzogen ist, die Meridiane genannt werden. Durch sie fliesst die Lebensenergie Qi, die im Strom blockiert, Beschwerden verursacht. Auf den Energiebahnen befinden sich einzelne Punkte, die wiederum mit Organen verbunden sind. Jeder einzelne Akupressurpunkt hat daher auch eine andere Auswirkung oder kann Einfluss auf Beschwerden nehmen. Dafür wird er durch stumpfen Druck stimuliert.
Die einzelnen Akupressurpunkte der modernen Behandlungsformen sind mit denen der Traditionellen Chinesischen Medizin identisch. Es gibt daneben auch noch Reaktions- und Reflexpunkte, die ebenso mit einbezogen werden, zum Beispiel an den Füssen oder Händen. Werden die jeweiligen Akupressurpunkte stimuliert, können verschiedene Beschwerden behandelt werden. Eng damit zusammen hängt die Tatsache, dass Beschwerden und deren Ursachen nicht immer genau lokalisiert werden können, sodass verschiedene Reizpunkte aktiviert werden, bis eine Verbesserung eintritt.
In der TCM ist der Körper in zwölf Hauptmeridiane und weitere Nebenmeridiane eingeteilt, durch die der Energiefluss strömt. Die Meridiane sind einzelnen Organgruppen oder bestimmten Organen zugeordnet. Auf diesen zwölf Meridianen liegen die Akupressurpunkte, die stimuliert werden müssen, um Blockaden an bestimmten Organen zu lösen. Insgesamt gibt es vierhundert Punkte, die über den gesamten Körper verteilt sind. Alleine der Magen-Meridian besitzt bereits fünfundvierzig Reizpunkte, die eine Behandlung des Bereichs möglich machen. Sehr viele Nebenpunkte gibt es im Ohr, in der Hand und in Beinen und Füssen.
Eine Behandlung durch Akupressur kannst du durch einen professionellen Therapeuten oder Masseur angehen oder auch selbst, entweder allein oder mit einem Partner, versuchen. Spezielle Hilfsmittel sind zunächst nicht notwendig. Es gilt, die einzelnen Akkupressurpunkte durch Druck zu stimulieren. Dafür verwende den Daumen und die Fingerspitze des Zeigefingers oder die Fingerknöchel. Wichtig ist, dass der Druck stumpf ausgeübt wird, entsprechend mit einer abgerundeten Fläche. Natürlich gibt es dafür auch Massagegeräte oder eine Akupressurmatte. Der Masseur nutzt Daumen und Finger für die Anwendung und Behandlung, um den Energiefluss wieder anzuregen und Blockaden so zu lösen. Die Therapeuten sind darin geübt und wissen, welche Akupressurpunkte welche Wirkung haben.
Bei der Akupunktur werden die einzelnen Reizpunkte mit kleinen, kaum spürbaren Nadeln stimuliert, während die Akupressur stumpfen Druck auf die gleichen Bereiche ausübt, in diesem Fall mit Daumen und Zeigefinger. Die Akupunktur ist sinnvoll, wenn bereits akute Schmerzen vorhanden sind und die Behandlung schonend erfolgen soll. Die Akupressur ist etwas älter als die Akupunktur und wird von vielen Menschen als entspannender empfunden, obwohl das Einstecken der Nadeln bei der Akupunktur keine Schmerzen bereitet.
Die Akupressur lässt sich sehr vielseitig einsetzen und dient der Behandlung ganz verschiedener Beschwerden. Sie hilft bereits beim Abnehmen, beim Abgewöhnen von Nikotin oder fördert eine bessere Verdauung, kann aber auch schwerwiegende Probleme behandeln. Dazu gehören unter anderem:
Bei akuten Beschwerden wird die Akupressur vom Therapeuten täglich angesetzt. Wenn die Schmerzen zu stark sind, genügt eine Massage zwei- bis dreimal die Woche. Dabei findet die Akupressur etwa 15 bis 20 Minuten lang statt und konzentriert sich auf die wichtigsten Muskelbereiche und Reizpunkte. Die Dauer der Behandlung hängt aber auch vom Alter des Patienten und vom Grad der Beschwerden ab.
Therapien mit Akupressur sind für alle Menschen geeignet, aktivieren auch die Selbstheilungskräfte und dienen der Vorbeugung und Gesundheit. Sinnvoll ist natürlich die Behandlung durch den Therapeuten. So können bereits Säuglinge ab drei Monaten mit Akupressur behandelt werden, wobei die Dauer der Behandlung sehr kurz ausfällt und sich mit zunehmendem Alter verlängert. Für Erwachsene gibt es die Akupressur in vielen Bereichen, zur unmittelbaren Entspannung und Erleichterung, zur Stressbewältigung, Suchtbekämpfung, zum Abnehmen oder für schwerwiegendere Probleme.
Du leidest nach stundenlanger Bildschirmarbeit an Nacken- oder Rückenschmerzen? Dann kann es sein, dass du die Richtlinien zur Ergonomie am Arbeitsplatz nicht ausreichend einhältst. Nur ein ergonomisch ausgestatteter Arbeitsplatz ermöglicht dir ein gesundes Sitzen und langanhaltende Gesundheit auch bei einer überwiegend sitzenden Tätigkeit. Egal ob dein Schreibtisch den ergonomischen Anforderungen nicht gerecht wird oder deine Haltung zu wünschen übrig lässt: Verspannungen und Rückenschmerzen sind bei widrigen Arbeitsbedingungen vorprogrammiert. Wie du den Anforderungen von Ergonomie am Arbeitsplatz gerecht wirst, erklären wir dir hier.
Muss es wirklich immer die chemische Keule sein? Immer mehr von uns vertrauen heute auf die therapeutische Wirkung alternativer Naturheilverfahren. Was im Leben der Menschen fernöstlicher Kulturen schon seit Jahrtausenden zur Selbstverständlichkeit gehört, findet auch bei uns zunehmend Anklang. Die heilende Kraft der Hände – viele schwören mittlerweile auf die ganzheitliche Wirkung einer Fussreflexzonen-Massage auf den Körper. Aber kann ein sanfter Druck von aussen tatsächlich positiv auf unsere inneren Organe einwirken?
Wenn Schmerzen im Rücken oder Nacken zur Qual werden, helfen einige Massnahmen direkt, um die Beschwerden wieder einzudämmen. Neben Massagen sind es auch Wärmepflaster, die eine Entspannung der schmerzenden Bereiche bewirken. Es gibt viele Produkte im Handel, die als Pflaster direkt auf die Haut geklebt werden und ihre schmerzstillenden Wirkstoffe entfalten. Ein Wärmepflaster ist eine schonende Methode, die Muskulatur zu entspannen.
Als die stärkste und dickste Sehne am Körper ist die Achillessehne für die Übertragung der Kraft von der Wadenmuskulatur auf die Fussstruktur verantwortlich. Sie kann dabei ein sehr hohes Gewicht tragen und wird bei Bewegungen stark belastet. Das führt zum Teil zu Beschwerden und einer Überbelastung, wobei dann auch eine Achillessehnenentzündung oder sogar ein Achillessehnenriss die Folge ist. Treten diese Beschwerden bei dir auf, ist eine Behandlung beim Orthopäden notwendig, wenn dein Fuss und das Sprunggelenk schmerzen.
Das Kniegelenk führt häufig zu Beschwerden. Es ist das Gelenk des Bewegungsapparats, das am häufigsten von Schmerz, Reizung, Erkrankungen oder Verletzungen betroffen ist. Der Grund liegt im Aufbau des Gelenks, aber auch darin, dass es im Alltag hoher Belastung ausgesetzt ist. Und diese Belastung, insbesondere beim Sport, kann nicht immer über die Muskulatur der Oberschenkel abgefangen werden. Kniepatienten und -patientinnen sind also in der Orthopädie häufig gesehene Gäste. Es gibt Möglichkeiten der Behandlung und der Therapie: Das Patellaspitzen-Syndrom kann mit Übungen gelindert werden. Du hast Fragen? Wir antworten!
Im höheren Alter und bei besonderer genetischer Vorbelastung kann es dazu kommen, dass die Knochen einer Person ihre Stabilität verlieren und somit leichter brechen. Inwieweit der Abbau der Knochendichte bereits fortgeschritten ist, zeigt das Ergebnis einer sogenannten Knochendichtemessung. Wann und wo diese durchgeführt wird, wie der Ablauf einer solchen Untersuchung aussieht und welche Gefahren bestehen, erfährst du im folgenden FAQ zum Thema Knochendichtemessung.